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EPLANOVA-ENGINEERING GmbH
Franklbachstraße 2, 94121 Salzweg, Bayern
Geschäftsführer: Daniel Hagn

Leistungspaket — EPLANOVA-ENGINEERING

Risikomanagement.

Jedes Bauprojekt trägt Risiken — technische, terminliche, wirtschaftliche und rechtliche. Die Frage ist nicht, ob Risiken auftreten, sondern ob sie frühzeitig erkannt, bewertet und gesteuert werden. EPLANOVA-ENGINEERING etabliert ein strukturiertes Risikomanagement, das Projektbeteiligte frühzeitig warnt und Entscheidungsträger handlungsfähig hält.

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Warum strukturiertes Risikomanagement

Risiken, die nicht
bekannt sind,
können nicht
gesteuert werden.

Die meisten Bauschäden, Kostensteigerungen und Terminverzögerungen entstehen nicht durch unvorhergesehene Ereignisse — sie entstehen durch bekannte Risiken, die nicht systematisch bewertet und kommuniziert wurden.

EPLANOVA-ENGINEERING identifiziert Risiken phasenübergreifend, bewertet sie nach Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadensausmaß, leitet konkrete Maßnahmen ab und pflegt das Risikoregister über die gesamte Projektlaufzeit.

Das Ergebnis: Investoren und Projektentwickler können jederzeit den Risikostand ihres Projekts übersehen — und fundierte Entscheidungen treffen, bevor sie teuer werden.

80 %
der Kostensteigerungen sind vermeidbarWenn Risiken in LPH 1–3 erkannt und bewertet werden, ist die überwiegende Mehrheit der späteren Kostensteigerungen abwendbar (McKinsey Infrastructure Report).
4
Risikodimensionen werden integriert bewertetTechnisch, terminlich, wirtschaftlich und rechtlich — kein Silo-Ansatz, sondern ganzheitliche Projektrisikobewertung.
Live
Risikoregister aktuell über die gesamte ProjektlaufzeitNicht einmalig in der Planungsphase — kontinuierlich aktualisiert bis zur Abnahme.
Systematische Risikoerfassung

Sechs Risikodimensionen
im TGA-Projektmanagement.

01 — Technisches Risiko

Planungs- & Ausführungsrisiken TGA

Risiken aus unvollständiger Fachplanung, Schnittstellenlücken zwischen Gewerken und mangelnder Normkonformität.

Unkoordinierte Schnittstellen Elektro / HLS / MSR
Normabweichungen in der Fachplanung
Unterschätzte technische Komplexität bei Sonderobjekten
BIM-Kollisionen — spät erkannt = teuer behoben
02 — Terminrisiko

Verzögerungsrisiken im Projektverlauf

Kritische Pfadrisiken durch Planungsverzögerungen, späte Genehmigungen, Lieferkettenpro­bleme und unkontrollierte Scope-Änderungen.

Genehmigungsverzögerungen durch unvollständige Unterlagen
Lieferzeiten großer TGA-Komponenten (Trafos, Schaltanlagen)
Planungsfreigaben als Flaschenhals für die Ausführung
Scope-Änderungen durch Nutzer ohne Terminwirkungsanalyse
03 — Kostenrisiko

Nachträge, Preissteigerungen & LV-Lücken

Kostenrisiken aus unvollständigen Leistungsverzeichnissen, Marktpreisschwankungen und unkontrollierten Nachträgen in der Ausführungsphase.

Lückenpositionen im LV als Nachtragsgrundlage
Materialpreissteigerungen ohne Preisgleitklausel
Fehlende Risikopuffer im Projektbudget
Umplanungen ohne Kostenwirkungsanalyse
04 — Rechtliches Risiko

Vertrags-, Haftungs- & Genehmigungsrisiken

Rechtliche Risiken aus VOB/B-Konstellationen, HOAI-Vertragsmängeln, Genehmigungsauflagen und unklarer Betreiberverantwortung.

Unklare Abgrenzung Planer- vs. Ausführerhaftung
Behördliche Auflagen ohne Vertragsrelevanz geregelt
Gewährleistungsrisiken durch fehlende Abnahmedokumentation
BetrSichV-Compliance-Risiken für Betreiber
05 — Regulatorisches Risiko

Normenänderungen & Zertifizierungsanforderungen

Risiken durch Änderungen in Baunormen, EnEV/GEG-Anforderungen, ESG-Regulierung und Zertifizierungsanforderungen (WiredScore, SmartScore, DGNB).

GEG-Änderungen nach Baugenehmigung
Neue DGUV-Vorschriften in der Nutzungsphase
WiredScore/SmartScore-Zertifizierungsanforderungen nicht erfüllt
EU-Taxonomie-Compliance bei ESG-finanzierten Projekten
06 — Digitales Risiko

Infrastruktur-, Datenschutz- & Cybersecurity-Risiken

Risiken für vernetzte Gebäude: Cyberangriffe auf Gebäude­leittechnik, Datenschutzverletzungen durch IoT-Sensorik und ungeklärte Redundanzkonzepte.

Fehlende Redundanz bei kritischer Gebäudetechnik
Ungesicherte BMS-/GLT-Zugangspunkte
Datenschutzrisiken durch Präsenzsensorik (DSGVO)
Vendor-Lock-in bei proprietären Gebäudesystemen
Beispiel-Risikoregister

Strukturiert.
Priorisiert. Steuerbar.

Risikobereich Risikobeschreibung Eintritts­wahr­scheinlichkeit Schadensausmaß Priorität EPLANOVA-Maßnahme
Technisch BIM-Kollision Elektro/Lüftung in Tiefgaragenebene nicht erkannt Mittel Hoch Hoch BIM-Kollisionsprüfung LPH 4, wchentl. Koordinationsmeeting
Termin Trafoanlieferung 16 Wochen Lieferzeit, nicht in Terminplanung berücksichtigt Hoch Hoch Hoch Bestellung LPH 6, Lieferzeitpuffer im Terminplan verankern
Kosten Leistungsverzeichnis Blitzschutz unvollständig, Nachtragspotenzial ~35.000 € Mittel Mittel Mittel LV-Review durch EPLANOVA vor Ausschreibung, Ergänzung fehlender Positionen
Rechtlich Betreiberverantwortung für sicherheitsrelevante Anlagen nach Übergabe unklar Mittel Hoch Hoch Betreiberkonzept LPH 9, Prüfpflichten und Verantwortlichkeiten schriftlich fixieren
Regulatorisch WiredScore-Zertifizierung: Leerrohren­pflicht nicht in Ausbauplanung berücksichtigt Mittel Mittel Mittel WiredScore-Readiness-Review LPH 3, Anforderungen in Ausführungsplanung einarbeiten
Digital Gebäudeleittechnik ohne Redundanz für kritische Haustechnik Gering Hoch Mittel Redundanzkonzept GLT in LPH 3 definieren, Angebotsbewertung Kriterium Verfügbarkeit

Ausschnitt aus einem typischen EPLANOVA-Risikoregister. Das Risikoregister wird über die gesamte Projektlaufzeit geführt und aktualisiert. Einstufungen sind projektindividuell.

Der EPLANOVA
Risikomanagement-Prozess.

Risikomanagement ist kein Einmaldokument — es ist ein kontinuierlicher Prozess über die gesamte Projektlaufzeit. EPLANOVA-ENGINEERING integriert das Risikoregister in das tägliche Projektmanagement: jede Planungsänderung, jedes Nachtragsgespräch, jede Terminabweichung wird auf Risikorelevanz bewertet.

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1

Risikoidentifikation

Systematische Erhebung aller Projektrisiken in sechs Dimensionen — Workshops mit Projektbeteiligten, Checklisten, Erfahrungsdatenbank.

Output: Initialer Risikokatalog
2

Risikobewertung

Qualitative und quantitative Bewertung nach Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadensausmaß. Risikomatrix mit Prioritätsklassen.

Output: Priorisiertes Risikoregister
3

Maßnahmenplanung

Für jedes priorisierte Risiko: konkrete Maßnahme, Verantwortlicher, Termin und Effektivitätscheck. Keine offenen Risiken ohne Steuerungsmaßnahme.

Output: Maßnahmenkatalog mit Zuständigkeit
4

Monitoring & Reporting

Wöchentliche Aktualisierung des Risikoregisters, Eskalation kritischer Risiken an Investoren/Projektentwickler, monatlicher Risikobericht.

Output: Aktuelles Risikoregister + Bericht
5

Lessons Learned

Projektabschluss: Auswertung eingetretener Risiken vs. Prognose, Rückflüsse in die Erfahrungsdatenbank für Folgeprojekte.

Output: Lessons-Learned-Bericht
Konkrete Leistungen

Was EPLANOVA-ENGINEERING
konkret liefert.

Risikoregister

Aufbau & Pflege Risikoregister

Strukturiertes, phasenbezogenes Risikoregister in sechs Dimensionen — als Excel-Vorlage oder in Ihrer Projektmanagementsoftware (MS Project, Asana, Jira). Laufende Aktualisierung über die gesamte Projektlaufzeit.

Risikoreporting

Monatlicher Risikobericht für Investoren

Management-gerechtes Reporting mit Ampeldarstellung, Trendentwicklung und Handlungsempfehlungen — für Lenkungskreise, Aufsichtsräte und Bankgremien.

Risiko-Workshop

Risiko-Kickoff-Workshop

Moderierter Workshop mit allen Projektbeteiligten zur Erstidentifikation aller projektspezifischen Risiken. Ergebnis: vollständiger, freigegebener Risikokatalog als Startpunkt des Registers.

Technisches RM

TGA-spezifische Risikoprüfung

Tiefe technische Risikoprüfung der TGA-Fachplanung auf häufige Problemquellen: Schnittstellen, Normkonformität, Ausschreibungslücken, WiredScore- und SmartScore-Anforderungen.

Abgrenzung im Leistungsgefüge

Risikomanagement im
Zusammenspiel mit anderen Paketen.

Qualitätssicherung

QS sichert die Qualität der Leistungserbringung. Risikomanagement identifiziert, warum Qualität gefährdet sein könnte. Beide Pakete ergänzen sich.

Qualitätssicherung ansehen →

PRINZIP-13 Projektmanagement

PRINZIP-13 integriert Risikomanagement als Kernmodul — das RM-Paket kann eigenständig oder als Teil von PRINZIP-13 beauftragt werden.

PRINZIP-13 ansehen →

WiredScore-Zertifizierung

Technische Risiken für die WiredScore-Zertifizierung werden im RM-Register als eigene Risikoklasse geführt und durch den Zertifizierungsprozess mitigiert.

WiredScore ansehen →

“Wer Risiken erst dann benennt, wenn sie eingetreten sind, betreibt keine Steuerung — er betreibt Schadensbegrenzung. Wir stellen sicher, dass unsere Auftraggeber immer wissen, wo ihr Projekt steht, bevor die nächste Entscheidung fällt.”

Daniel Hagn — Geschäftsführer EPLANOVA-ENGINEERING GmbH

Risiken kennen.
Projekte steuern.

EPLANOVA-ENGINEERING etabliert strukturiertes Risikomanagement von der Projektinitiierung bis zur Abnahme — als eigenständiges Paket oder integriert in PRINZIP-13. Sprechen Sie uns an.